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Dr. Berthold Fuld

Dr. Berthold Fuld

Geschäftsführer

Dr. Fuld Ingenieurgesellschaft mbH

Frankfurter Landstraße 112

61352 Bad Homburg bfuld@fuld.de

www.fuld.de

Zum Unternehmen

Ingenieurbüro für Leistungselektronik seit 1996; Beratung, Entwicklungsunterstützung

Zur Person

Geschäftsführender Gesellschafter; Elektroingenieur; Vizepräsident der Bundesvereinigung gegen Fluglärm; IHK-Vollversammlungsmitglied seit 2004

Mein Motiv

Ziele: Bezahlbare Energiewende, gleiche IHK-Beiträge für GmbHs und Einzelunternehmen, Schutz vor Fluglärm

Mehr über mich

Als auf dem Gebiet der Leistungselektronik promovierter Ingenieur beschäftige ich mich mit einer Schlüsseltechnologie für Zukunftsbranchen wie Fotovoltaik, Elektromobilität, Batteriespeicher und Hochspannungs-Gleichstromübertragung und unterstütze Kunden bei Problemlösungen. Die Fotovoltaik hat mittlerweile einen Entwicklungs- und Kostenstand erreicht, bei dem eine finanzielle Förderung durch hohe Einspeisevergütungen nicht mehr notwendig ist. Der weitere Ausbau sollte vor allem durch eine Entbürokratisierung des Mieterstroms gefördert werden. Darüber hinaus gehört das Berechnungsverfahren für Netznutzungsentgelte auf den Prüfstand.
Als kleine GmbH sind wir betroffen von im Vergleich zu Einzelunternehmen und großen Kapitalgesellschaften hohen IHK-Beiträgen. Kleingewerbetreibende zahlen nie mehr als 40 Euro Grundbeitrag, GmbHs dagegen je nach Ertrag 180 Euro oder 340 Euro. Hinzu kommt die leistungsabhängige Umlage von 0,14% des Gewerbeertrags. Die Beitragsdifferenz von 140 Euro zwischen GmbHs und Kleingewerbetreibenden entspricht der leistungsabhängigen Umlage für 100.000 Euro Gewerbeertrag.
Die finanzielle Lage der IHK hat sich verschlechtert, Beitragsanhebungen sind daher absehbar. Diese sollten – wenn überhaupt - bei der leistungsabhängigen Umlage erfolgen.
Schon vor Jahren wurde mir bewusst, dass die Wirtschaft nicht nur ein Interesse an einem Flughafen zur Befriedigung ihrer Mobilitätsbedürfnisse hat, sondern auch ein essentielles an leistungsfähigen und gesunden Beschäftigten. Fluglärm – vor allem nachts – führt zu Kommunikations- und Schlafstörungen, müden Beschäftigten und Erkrankungen. Es ist daher auch Aufgabe der IHK, sich für den Schutz vor Fluglärm einzusetzen.
Die Bedeutung des Flughafens wird von interessierten Kreisen überzeichnet. Tatsächlich wird der Luftverkehr in und aus der Region heraus dank der zentralen Lage weniger genutzt als in München, Berlin oder Hamburg. Nur ca. 25% aller Fluggäste des Frankfurter Flughafens reisen aus oder in die Region – das entspricht nicht viel mehr als eine Flugreise (mit Hin- und Rückflug) je Bewohner jährlich.
Die Entgeltordnung des Frankfurter Flughafens sieht weit höhere Entgelte für Lokalpassagiere als für Umsteiger vor; aus den Erlösen des Lokalverkehrs werden der Umsteige- und der Frachtflugverkehr subventioniert. Mit letzterem werden Wettbewerber der deutschen Wirtschaft gefördert.
Insbesondere der Nachtflugverkehr sollte zurückgedrängt werden – Nachtzuschläge mit Anreizwirkung wären dabei schneller wirksam als ein administratives Verbot. Die IHK sollte sich für einen Abbau der Subventionierung des Umsteige- und Frachtflugverkehrs einsetzen und damit eine Entwicklung zu einem Flughafen für die Region fördern. Mit lärmabhängigen Entgelten sollte man den Einsatz lärmarmer Flugzeuge, aber auch lärmarmes Fliegen fördern.
Gegen Fluglärm setze ich mich auch als Vizepräsident der Bundesvereinigung gegen Fluglärm und ihr Vertreter in der Fluglärmkommission ein.